H2yOu organisiert Arbeitsgespräch in Bamberg am 20.10.2008
Am 20.10.2008 trafen sich im Pavillon des Baureferates der Stadt Bamberg die von Herrn Dr. Roland Kaisik eingeladenen Referenten Herr Braun von der Firma BAXI-INNOTECH und Herr Brilmayer von MTU-Onsite-Energy mit Architekten, Referenten der Stadt Bamberg, Energieberatern, Juristen, Brennstoffzellexperten und Heizungsinstallateuren. Besonderer Dank gebührt Herrn Zistl-Schlingmann, der auf Anfrage freundlicherweise spontan den Konferenzraum zur Verfügung stellte und seinerseits Kollegen zu dem Treffen einlud. Auf der Agenda stand die Suche nach einem Projektvorhaben das es erlauben würde Technikimplementierung in Bamberg im Rahmen eines Pilotprojektes zu betreiben. Nach den ausführlichen Präsentationen zum Thema BHKW (MTU, "hot module") und Wärme-Kraft-Koppelung im Einfamilienhaus (BAXI, beta 1,5 plus) hatten die Anwesenden die Gelegenheit ein strategisches Vorgehen unter den jeweiligen fachlich spezifischen Gesichtspunkten kritisch zu diskutieren.
Herr Kaisik regte erneut an über das Instrument Pilotprojekt (Hallenbad, Landesgartenschau 2012, Stadterweiterungsprojekt, Müllverbrennungsanlage, Kläranlage, mobile Anwendungen, ect.) langfristig zu einer Biomethan-Wasserstoff-Infrastruktur zu gelangen, die unter Berücksichtigung aller regereativen Energieerzeugungsformen zu dem geplanten Ziel der Energieautarkie sowie der Erreichung der CO2-Emissionsreduktion führen kann.
Die Fördermittellandschaft in Deutschland lässt dies in steigendem Maße zu (EEG, Callux, etc.).
Die Brennstoffzelle als der derzeit effizienteste Energiewandler kann sowohl mit Erdgas, Biogas, Methanol und Wasserstoff betrieben werden. Dies bedeutet, das übergangsweise bis eine Versorgungsinfrastruktur für Wasserstoff steht, selbst bei Betrieb mit Erdgas die derzeit beste CO2-Reduktion und Ressourcenschonung besteht. Ebenso macht es keinen Sinn das mühsam erzeugte Biogas in ein, einer Brennstoffzelle vom Wirkungsgrad her unterlegenes motorisches Blockheizkraftwerk zu schicken.