Sonntag, 05 September 2010
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Warum Brennstoffzellen?
Der Einsatz von Öl und Gas als bevorzugte Energieträger im industriellen Sektor sowie für dezentrale Anwendungen wie dem Automobil und der Beheizung von Einfamilienhäusern führt zu einem zu starken Abhängigkeitsverhältnis von ölfördernden Regionen.
Die Ölkrise der 70´er Jahre ist ein anschauliches Beispiel.
Der zwangsläufig bestehende Einfluss der Industriestaaten auf dort bestehende Regierungen führt zu Destabilisierungsprozessen bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen.

Die Entwicklungen an den internationalen Rohstoffbörsen zeigen einen klaren Trend zu einer Verteuerung von Öl wie auch Uran und damit einem Kaufkraftverlust in breiten Bevölkerungsbereichen mit all seinen wirtschaftlichen Konsequenzen.


Volkswirtschaften wie China mit 1.300.000.000 und Indien mit ca. 1.100.000.000 Einwohnern (Zahl 2005, Tendenz steigend) fangen gerade erst an Wohlstand und damit Energiebedarf zu generieren und verstärken damit den preissteigernden Effekt schwindender Rohstoffe.

Die klimabeeinflussenden Folgen des Gebrauchs von Öl als fossilen Brennstoff scheint in den jüngsten Ereignissen in Amerika langsam spürbar zu werden.
Ein deutliches Indiz hierfür kann man in der Schadensbilanz und den veränderten Risikobewertungen der großen Rückversicherungsgesellschaften identifizieren.
Umweltrisiken die Ölförderung und Transport verursachen sind in Form von Tankerhavarien, Ölplattformunfällen sowie Pipelinebrüchen sichtbar.

Fossile Energieressourcen sind nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie der letzten paar Milliarden Jahre. Ihr Verbrauch innerhalb von Jahrzehnten wirkt sich klimabeeinflussend aus, da die Atmosphäre als geschlossenes System den CO2 Ausstoß nicht kompensieren kann.

Kernkraft erzeugt zwar kein CO2 ist allerdings in andrer Hinsicht problematisch. Abgesehen von der Endlichkeit der Ressource Uran lassen die Geschehnisse in der U-Bahn von Tokio, in New York oder Madrid erahnen was für Bedrohungen durch Terrorismus in einem nuklearen Kontext bereits bestehen.

Das bedeutet, dass neben dem bekannterweise ungelösten Entsorgungsproblem des Atommülls1 und dem nicht von der Hand zu weisenden Unfallrisiko (Harrisburg, USA; Tschernobyl, Ukraine) ein weiteres Anheizen des Plutoniumkreislaufs das Risiko eines  technischen und eines durch den menschlichen Faktor bedingten Fehlers erhöht.

1(Isotop 239Pu zerfällt mit einer Halbwertszeit von 24110 Jahren unter Aussendung von α-Teilchen von 5,096 - 5,157 MeV in 235U)